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Verhaltenstherapie |
Was ist Verhaltenstherapie? Die Verhaltenstherapie ist ein Spezialgebiet der Tiermedizin und existiert seit zirka 25 Jahren. Die Ursprünge lagen in den USA und in England. Die ersten verhaltenstherapeutischen Sprechstunden wurden in Deutschland Mitte der Neunziger Jahre am Institut für Tierhygiene, Verhaltenskunde und Tierschutz der LMU München ein- und durchgeführt. Mittlerweile gibt es zahlreiche Spezialisten auf diesem Gebiet. Die Verhaltenstherapie ist prinzipiell Tierärztinnen und Tierärzten vorbehalten, da es in Anlehnung an die Humanmedizin nur einem Tierarzt gestattet ist, im Bedarfsfall entsprechende Medikamente (Psychopharmaka) einzusetzen. Zudem ist für die Beurteilung des Verhaltens eines Tieres vonnöten, Kenntnisse über das normale und der Tierart entsprechende Verhalten (Ethologie) zu besitzen, um Veränderungen und Störungen diagnostizieren zu können. Alle Tierärzte erlernen dies im Rahmen ihres Studiums. Des Weiteren kann nur der Tierarzt ausschließen, dass den veränderten Verhaltensweisen keine Erkrankungen der Organe oder des Körpers des Tieres zugrunde liegen und ob nicht eine rassebedingte Erkrankung vorliegt. „Tierpsychologe, Verhaltensberater, Verhaltenstrainer und Hunde- oder Katzentrainer“ hingegen sind keine geschützten Begriffe. Jeder kann sich so nennen, unabhängig von seiner Qualifikation. |