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"Es steht außer Frage, dass Tiere mit Verhaltensstörungen leiden und nicht in der Lage sind, sich wohl zu fühlen."
Hierzu einige Beispiele: Harnmarkieren gehört zum normalen Verhaltensrepertoire (Kommunikationsverhalten) von Hunden und Katzen, stört aber in den meisten Fällen die Besitzer, so auch Jagen, Revierverteidigung oder das Erstreben einer möglichst hohen Statusposition. Erwünschtes normales Verhalten sind die Stubenreinheit, Zuwendungsbedürfnis, Revierverteidigung bei Wachhunden u.s.w. Verhaltensstörungen hingegen sind beispielsweise Stereotypien und Zwangsstörungen, Hyperaktivität, Depression oder auch bestimmte Formen von Angstzuständen / Panikattacken. Hier befindet sich nicht nur das Tier in einem erheblichen Leidenszustand, sondern auch der Besitzer. Wird hier keine Verhaltenstherapie durchgeführt, scheint nur noch Euthanasie die Lösung zu sein. |
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